Persönliche Daten im Netz schützen

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Die EU wurde von dem Datenschutzgesetz erschüttert. Ein neues Monster entstand, das private Unternehmen am Sammeln von Daten hindern soll. Allerdings nur private, nicht jedoch staatliche Stellen. Denn diese haben in den letzten Jahren immer neue Sonderrechte im Umgang mit den Daten ihrer Bürger bekommen. Ganz unbemerkt ist vor einigen Jahren das Bankgeheimnis in Deutschland entfallen. Daten können nun jederzeit von vielen Behörden unbemerkt eingesehen und beobachtet werden. Private Unternehmen hingegen müssen immer striktere Datenschutzgesetze beachten. Das klingt paradox.

Allerdings zeigt sich auch, dass nur wenige Unternehmen diese neuen Richtlinien beachten. Das Sammeln von Daten war im Geschäft schon immer wichtig. C&A setzt seit einiger Zeit RFID-Chips in der Kleidung ein. So kann jeder Kunde beispielsweise in den Filialen sofern identifiziert werden (inkl. der letzten Einkäufe und seiner bevorzugten Auswahl). Offiziell werden die RFID-Chips aber nur zum Diebstahlschutz eingesetzt.

Dennoch bleibt gerade im Netz die Frage, wie vermeide ich es, persönliche Daten weiterzugeben. Das ist nicht ganz so einfach.

Tipps für den eigenen Datenschutz

Wenn Sie im Web shoppen, nutzen Sie dafür immer eine getrennte Email-Adresse. Am besten bei einem Freemail-Anbieter. Diese sollte nicht für die private Kommunikation genutzt werden. Der Staat macht aber paradoxer Weise den eigenen Datenschutz deutlich schwerer. Bislang ist es noch bei der Dating-Suche und den Sozialen Netzwerken erlaubt, Fantasienamen anzugeben. Das bezieht sich auch auf das Geburtsdatum. Das sollte auch unbedingt genutzt werden (solange es noch erlaubt ist).

Das Geburtsdatum wird heute zum Beispiel von fast allen Onlineshops verlangt. Die richtige Angabe ist aber nur bedingt notwendig. Zum Beispiel dann, wenn Sie per Rechnung  oder Raten zahlen oder Sie ein Produkt bestellen wollen, das nur für Erwachsene gedacht ist. Andernfalls ist die Angabe des richtigen Geburtsdatums nicht erforderlich.

Der Grundsatz gilt: Geben Sie so wenige Daten wie nur möglich an. Eine Telefonnummer zum Beispiel ist meistens nie erforderlich, wird aber von fast allen Shops verlangt. Sofern Sie keine sperrigen Sachen (die mit einem LKW angeliefert werden) bestellen, können Sie die Telefonnummer einfach durch Nullen ergänzen oder ganz weglassen.

Payback Karten das schlimmste Übel

Jeder freut sich über Payback Punkte. An den Supermarktkassen werden diese Karten oder ähnliche in Massen gezückt. Es gibt satte Rabatte, die jeder Nutzer aber teuer bezahlt. Anhand dieser Payback Karten lässt sich ein Nutzer genau analysieren (geht es ihm nicht gut, hat er finanzielle Probleme, ist sie schwanger, usw.). Wer seine Daten schützen will, sollte auf solche Karten verzichten.

Der neuste Schrei ist das Bezahlen mit dem Handy an der Supermarktkasse. Das ist super bequem. Doch jede Kette hatte ihre eigene App und sammelt haufenweise Daten. Zunächst muss der User aber eine Schufa-Prüfung überstehen. Klappt das, freut sich der Anbieter über die neuen Daten. Wer das nicht möchte, sollte lieber normal mit der Kreditkarte bezahlen oder besser noch mit Bargeld (solange es noch möglich ist).

Mit der Kreditkarte im Netz einkaufen

… ist immer so eine Sache. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich eine (virtuelle) Prepaid-Karte zulegen, um sich zu schützen.

Ein paar einfache Schritte kann aber jeder Nutzer an seinem PC bereits selbst einstellen. So lässt sich in jedem Browser einstellen, was mit den Cookies geschehen soll. So kann jeder User bestimmen, on die Cookies komplett verhindert werden oder nur für die jeweilige Sitzung erlaubt sind oder generell zugelassen werden sollen.

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